Honorar


Das Honorar für meine Tätigkeit ist Vereinbarungssache.

Üblicherweise wird, wenn keine anderslautende Vereinbarung getroffen wird, nach einem angemessenen Stundensatz die tatsächlich aufgewendete Zeit verrechnet.

Hinzukommen in jedem Fall 20% Umsatzsteuer.

Allfällige Barauslagen, wie Gerichtsgebühren, Porti, Gebühren für Grundbuchs- oder Firmenbuchauszüge und Ähnliches werden zusätzlich verrechnet.

Zu jeder Honorarnote wird ein detailliertes Leistungsverzeichnis beigelegt.

Bei umfangreicheren Angelegenheiten wird zu Beginn ein angemessenes Akonto verlangt und in Rechnung gestellt. Die Akontierung wird bei der Endabrechnung entsprechend berücksichtigt.

Sollte die Angelegenheit längere Zeit in Anspruch nehmen, werden Zwischenabrechnungen vorgenommen.

Nähere Informationen zur Honorierung finden Sie in den AGB unter Punkt 8.

Rechtsschutzversicherung


Wenn eine Rechtsschutzversicherung besteht, ist in jedem Einzelfall vorab abzuklären, ob die Versicherung den konkreten Fall deckt. Es ist also noch vor einem anwaltlichen Einschreiten vom Versicherungsnehmer bei der jeweiligen Rechtsschutzversicherung um Kostenübernahme anzufragen.

Falls Rechtsschutzdeckung gegeben wird, übermittelt die Versicherung üblicherweise eine schriftliche Deckungszusage an den Versicherungsnehmer. Darin wird angegeben, in welchem Ausmaß Kosten von der Versicherung übernommen werden.

In den meisten Fällen bezahlt die Rechtschutzversicherung nur einen Teil der tatsächlichen Vertretungskosten. So wird für ein Beratungsgespräch von einigen Versicherungen nur ein pauschaler Kostenersatz von € 40 oder € 50 brutto bezahlt. Auch ein Selbstbehalt oder ein Maximalbetrag pro Versicherungsfall ist in vielen Versicherungsverträgen vorgesehen. In der Polizze sollten dazu nähere Angaben enthalten sein.

Informieren Sie sich rechtzeitig bei Ihrer Rechtsschutzversicherung, ob und welche Kosten von der Versicherung übernommen werden.

Das darüber hinausgehende Honorar, welches nicht von der Versicherung übernommen wird, ist vom Mandanten/von der Mandantin selbst zu bezahlen.

Die Honorarnoten werden immer an den Mandanten/die Mandantin ausgestellt und können bei der Rechtsschutzversicherung unter Angabe der betreffenden Schadennummer eingereicht werden.

Gerichtsgebühren


Bei Einleitung eines Zivilprozesses ist vom Kläger/der Klägerin mit Einbringung der Klage eine Pauschalgebühr nach dem Gerichtsgebührengesetz an das jeweilige Gericht zu bezahlen. Die Höhe der Gebühr richtet sich nach dem jeweiligen Streitwert.

Beträgt der Streitwert beispielsweise eine Forderung zwischen € 300 und € 700 ist eine Pauschalgebühr von derzeit € 64.- für die Prozesskosten des Gerichtes zu bezahlen. Bei einem Streitwert zwischen € 3.500.- und € 7.000.- beträgt die Gebühr € 314.-. Liegt der Streitwert zwischen € 35.000.- und € 70.000.- ist eine Gebühr von derzeit € 1.459.- zu entrichten.

Für Berufungen und andere Rechtsmittel sind ebenfalls Pauschalgebühren für das Verfahren 2. Instanz an das jeweilige Gericht zu bezahlen.

Auch in anderen Verfahren, wie beispielsweise Exekutionsverfahren, Insolvenzverfahren, Beschwerden an Verwaltungs- oder Verfassungsgerichtshof, sind Pauschalgebühren zu entrichten.

Ich gebe Ihnen gerne über die in Ihrem Fall konkret anfallende Gebühr Auskunft.